What's good?

Audiovisuelle Performance mit Anja Kaiser
60 Minuten, 2016

Aufführungen:
• Chaos Communication Congress, Leipzig, Dezember 2017
• Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln, April 2017
• DokLounge, Dokfest Kassel, November 2016
• SHOW OF TALKS — Von Präsenz, Macht und Appell im Sprechakt, lAb Artists Unlimited, Bielefeld, February 2016

Ein großer Raum gefüllt von bad bitches – What’s good?, die audiovisuelle Performance von Anja Kaiser (V) und Katharina Merten (A), unternimmt eine intime Reise unter die Oberfläche einer heterosexuell-männlich dominierten Popindustrie und versammelt Zitate und Exzerpte von Stars aus Musik, Mode und der Pornofilmindustrie. Die Performance hinterfragt den Körper als ambivalentes Medium der Macht und Ohnmacht auf dem Spielfeld der selbst-/fremdbestimmten Verwertung und besiegelt das Zeugnis einer verdorbenen und sich ermächtigenden grrrls-, POC- und LGBTQ-Gemeinschaft, um ihnen am Ende zu geben, was sie verdienen – Sichtbarkeit. #visibility #slay #guccigucci #cypher #xxxplicitcontent #labdance

kurzer Zusammenschnitt der Arbeit

2015 nutzt Popstar Nicki Minaj die Bühne der MTV Video Music Awards um auf den allgegenwärtigen Rassismus in der Musikindustrie hinzuweisen. Sie konfrontiert VMA-Moderatorin und weiße Musikerin-Kollegin Miley Cyrus, die zuvor in einem Interview die politischen Äußerungen Minajs als unbedeutend abgetan hatte, mit den Worten: »Miley, what’s good?«.

Die vorherrschende Machtstruktur innerhalb der Popkultur, aber auch in der Gesellschaft, deren Spiegel sie ist, bildet den Ausgangspunkt der audiovisuellen Performance »What’s good?« von Anja Kaiser (V) und Katharina Merten (A). Auf der auditiven Ebene sammelt »What’s good?« Zitate und Exzerpte von Stars aus Musik, Mode und der Pornofilmindustrie. Ausgewählte Tracks, die das politische Verhältnis zum Mainstream thematisieren, führen die vielschichtigen Fragmente zusammen. In der Ästhetik eines intimen Live-Screencasts, zoomt die Performance auf der visuellen Ebene in private Mailkonversationen, eine Desktop-Stripshow und verfolgt Youtube-Vlogger*Innen weltweit.

Die Performance hinterfragt den Körper als ambivalentes Medium der Macht und Ohnmacht auf dem Spielfeld der selbst-/fremdbestimmten Verwertung und besiegelt die Sichtbarkeit einer sich ermächtigenden grrrls-, POC- und LGBTQ-Gemeinschaft.
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What's good? @SHOW OF TALKS - Von Präsenz, Macht und Appell im Sprechakt, lAb Artists Unlimited, Feb 2016
Fotos: Lucie Marsmann

» I know you want me. You don’t have to tell me. All your fucking money that you give me and these bags that you send me...I don’t need them. You’re the one who needs me.«, Belladonna, Money to burn

»I love that in any moment of the day I have your undivided attention cause I know how I can control you with my body.«, Belladonna, Money to burn

» I would like to be a spoiled rich white girl. They get what they want...whenever they want it and they don’t really have to struggle with finances and nice things and nice clothes and they don’t have to have that as a problem«, Venus Xtravaganza in “Paris is burning”, 1990

(Bitte Sound im Player einschalten! Performance and Audio beginnen bei 8:30 Min)
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What's good? @Dortmund | Cologne International Women's Film Festival, April 2017
Videomitschnitt der gesamten Performance
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